Neue Ehrenamtliche bei SILBERSTREIF

Auch in Corona-Zeiten arbeitete SILBERSTREIF fleißig weiter, ältere bedürftige Menschen durften und dürfen nicht vergessen werden.

Dafür braucht es Menschen, die sich engagieren. Erfreulicherweise konnte SILBERSTREIF in den letzten Monaten drei neue Ehrenamtliche gewinnen.

Günther Hüther bringt sich überwiegend handwerklich ein. Er baut z.B. Möbel auf, erledigt kleinere Transporte und repariert auch mal.

Doris Müller ist Kundenbetreuerin, die mit einzelnen älteren Menschen Kontakt hält und Hilfeleistungen organisiert.

Sigrid Trösch kümmert sich um Büroarbeit und Büroorganisation, ist aber auch als Kundenbetreuerin tätig.

Wir freuen uns über diese drei „Neuen“!

Ein Rückblick: SILBERSTREIF war auch in Corona-Zeiten immer da!

Die Corona-Regeln geben uns immer mehr Freiheiten zurück. Ob jetzt alles vorbei ist, wissen wir aber nicht. Für uns von SILBERSTREIF ist das aber ein Anlass, einmal zurückzuschauen.

Neben den vielen alltäglichen Hilfen haben wir in Corona-Zeiten auch große Projekte erfolgreich gestemmt. Sie sind an anderer Stelle ausführlicher beschrieben: Die Lebensmittel-Gutschein-Aktion, die Einkaufshilfen, die zeitweise Mittagessen-Versorgung, die Weihnachtsgeschenk-Events, die FFP-2-Masken-Verteilung, die Patenschafts-Vermittlung, die österliche Lunch-Paket-Aktion.

Wir sind aber auch aus anderem Grund stolz! Wir konnten fast ohne Unterbrechung seit Beginn der Pandemie im März 2020 da sein für unsere Kundinnen und Kunden, wie wir intern die von uns betreuten bedürftigen älteren Menschen nennen.

In Zeiten von Corona war es schwer, persönlichen Kontakt zu halten oder neuen aufzubauen. Aber wann immer es möglich war, war unser Büro unter Berücksichtigung von Hygiene-Bedingungen geöffnet. Das Telefon war zeitweise auf die Privatnummern von SILBERSTREIF-Ehrenamtlichen umgeleitet, wir waren fast durchgehend direkt erreichbar. Unsere Kundinnen und Kunden brauchen nämlich direkten Kontakt, sie brauchen das Gespräch. Hilfen müssen auch oft kurzfristig erfolgen.

Kurzum: SILBERSTREIF war – und ist – eigentlich immer erreichbar.

Schee is worn…

Anbei ein paar erste Impressionen unserer neuen Räumlichkeiten am Stiftsplatz 9 in Landau. Wir freuen uns sehr darauf, unsere Kundinnen und Kunden ab sofort von hier beraten, betreuen und unterstützen zu dürfen.

SILBERSTREIF ist umgezogen.

Seit seiner Gründung – und die liegt schon fast sieben Jahre zurück – hatte SILBERSTREIF seine Geschäftsräume in der Waffenstraße neben dem Galeerenturm. Es war ein kleiner Raum, der uns seither zur Verfügung stand: Für die Anfänge unserer Tätigkeit ausreichend.
Unsere Hilfeleistungen nahmen aber von Jahr zu Jahr deutlich zu. Auch die Zahl der Frauen und Männer, die sich bei uns um die Prüfung und Erfüllung der Wünsche oder Anliegen der unterstützungsbedürftigen Senioren kümmern, hat sich vervielfacht.
Ein Dutzend „Kundenbetreuer“ sind es inzwischen.
Die Folge: Größere Räumlichkeiten mussten gesucht werden. Und sie wurden gefunden. Wir sind nun Mieter bei einem unserer Träger: der protestantischen Stiftskirchengemeinde. In deren Gemeindehaus – Am Stiftsplatz 9 – sind wir an zentraler Stelle in Landau untergekommen. Zwei große, helle, freundlich gestaltete Räume stehen uns dort zur Verfügung. In angenehmer Atmosphäre können sich unsere Kundenbetreuer um die erbetenen Hilfeleistungen kümmern.

Über diesen Link können Sie leicht zu unseren neuen Geschäftsräumen finden und sich über unsere Büro-Öffnungszeiten informieren.

Neue SILBERSTREIF Homepage im Internet

Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad unseres Vereins wuchs insbesondere auch in den Zeiten der Corona-Pandemie die Nachfrage nach leicht zugänglichen Informationen zu SILBERSTREIF im Internet.
Da die bisherige SILBERSTREIF-Homepage zwischenzeitlich “in die Jahre” gekommen war, haben wir uns entschlossen, die Homepage des Vereins neu zu gestalten, um diesem Bedarf gerecht zu werden.

In dieser neuen Homepage werden sowohl der Verein und seine Akteure, als auch unsere diversen Hilfsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten durch Dritte übersichtlich dargestellt.
Darüber  hinaus können Sie über die Homepage direkt mit uns via eMail in Kontakt treten und sich über Neuigkeiten und geplante SILBERSTREIF Veranstaltungen informieren.

Die neue Homepage ist erreichbar über: www.silberstreif-landau.de .

Wir helfen weiter – trotz Corona !

Mitte März des vergangenen Jahres: COVID–19 hatte auch Landau erreicht.
Die von dem Virus ausgehenden Gesundheitsgefährdungen hatten bis dahin nicht vorstellbare Einschränkungen des täglichen Lebens zur Folge. Unser Kundenkreis – ältere, bedürftige Mitbürger – war in besonderem Maße von den – jedes soziale Miteinander sehr begrenzenden – Anordnungen betroffen.
Leistungen, die bei uns regelmäßig mit persönlichen Kontakten unserer ehrenamtlichen Helfer zu den Hilfesuchenden verbunden waren, mussten abrupt gestoppt werden.
Trotzdem wollten wir nicht untätig bleiben.
Gemeinsam mit der „Terrine Landau“ und der „Landauer Tafel“ starteten wir schon nach wenigen Tagen die Aktion „CORONA – WIR HELFEN WEITER“. Wir unterstützten unsere Kunden mit Lebensmittelgutscheinen und der Vermittlung von Einkaufshilfen. Ein bedeutendes Spendenaufkommen, zu dem verschiedene Berichte in lokalen Medien beigetragen haben, ermöglichte es uns, die Gutscheinaktion über mehrere Monate fortzuführen. Die von Silberstreif betreuten Kunden profitierten im vergangenen Sommer auch von einem ganz besonderen Service der Landauer Terrine, die ihre Gasträume über längere Zeit nicht öffnen konnte: der „Terrine auf Rädern“.
Unser schon traditionelles Osteressen, die von unseren Kunden als schöne Alltagsunterbrechung geschätzte sommerliche „Fahrt ins Blaue“ und auch unsere jährliche Benefizveranstaltung mussten leider ausfallen.
Trotzdem musste in diesem Jahr zumindest nicht gänzlich auf das zur Tradition gewordene, gemütliche Osteressen verzichtet werden. Es war ein Vorschlag des Landauer Lions Clubs, stattdessen österliche Lunch-Pakete den Bedürftigen nach Hause zu liefern. Für Stefan Pellegrini, dem Präsidenten des Clubs war es wichtig, den älteren Menschen auch in der Corona-Zeit zu zeigen, daß an sie gedacht wird. So kam es dan auch. Das Parkhotel öffnete extra seine Küche, bereitete das Essen für den Transport vor und spendete für jeden der 40 älteren Menschen Osterhasen und ein kleines Fläschchen Sekt. SILBERSTREIF übernahm die Organisation, packte für jeden eine Oster-Tüte und fuhr die Lunch-Pakete schließlich aus.

Ein wenig Freude durch Patenschaft.

Aus dem Kreis unserer engagierten Kundenbetreuer kam im Herbst letzten Jahres der Vorschlag: Warum nicht auch hier ein Projekt starten, das in einigen anderen Städten Deutschlands schon länger ein Erfolg ist. Von allen Seiten nur Zustimmung zu dieser Idee.

In sehr kurzer Zeit waren die organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen. Schon zu Beginn dieses Jahres konnten wir mit der Vermittlung von Patenschaften starten.

Mitbürger in Landau und den umliegenden Gemeinden, die in ihrem Alter erleben müssen, was Armut bedeutet, wollen wir durch ein monatlich überwiesenes Taschengeld etwas Lebensfreude schenken. Sie sollen sich durch die Vermittlung von Patenschaften etwas leisten können, das ihnen ihr finanzieller Spielraum nicht oder nur unter Verzicht auf Anderes erlaubt.

Silberstreif suchte Spender als Paten. Die lokalen Medien halfen gerne mit. So konnte unsere Vorsitzende Christine Baumann schon im Januar in einem ausführlichen Bericht in der „Rheinpfalz“ das Patenschaftsprojekt vorstellen.

Unsere Suche nach Paten war erfolgreich. Diese Paten verpflichten sich für ein Jahr monatlich € 25.00 zu spenden.

Über dieses monatlich weitergeleitet Geld können die Empfänger frei verfügen. Sie können sich einen Besuch im Zoo gönnen oder können es sich in einem Café gut gehen lassen. Aber vielleicht will die eine oder der andere auch einem Enkelkind oder einem anderen Angehörigen eine kleine Freude machen. Vielleicht kann dadurch auch ein lange gehegter Gedanke Wirklichkeit werden: Der Besuch bei Verwandten oder Freunden, der bisher an den Kosten der Fahrt gescheitert ist.  Es dürfte ganz sicher einige Wünsche geben, deren Erfüllung alleine durch die weitergeleitete Spende möglich wird. Diese Möglichkeit, sich einmal etwas Außergewöhnliches leisten zu können, kann oft auch ein Gefühl von Würde bewirken.

Die spendenden Paten können gewiss sein, mit ihrer Zahlung einen Lichtblick in manchem Leben zu schaffen.