SILBERSTREIF plant Winteraktion

Was im Winter auf uns zukommt, wissen wir alle nicht. Gerade ältere bedürftige Menschen haben da große Sorgen. Können die geplanten Gas- und Strompreisbremsen viel von dem auffangen, was bei den Energiekosten droht? Sind die zu erwartenden Nachzahlungen und die kommenden Abschlagszahlungen bei Strom und Gas überhaupt zu schaffen? Und die Lebensmittel werden schon derzeit immer teurer.
Gerade ältere Menschen, denen es finanziell nicht gut geht, haben Angst, wie sie das alles stemmen können.
„Wir wollen mit unseren Hilfen vorbereitet sein und planen deshalb eine gezielte Winteraktion“, erklärt Christine Baumann, die Vorsitzende von „SILBERSTREIF – gegen Altersarmut in LD & SÜW“. Mit dieser Winteraktion will SILBERSTREIF ältere bedürftige Menschen individuell beraten, sie begleiten und, wenn nötig, gezielt unterstützen.
SILBERSTREIF ist, so Baumann, dafür gut gerüstet. Der Verein habe engagierte Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer mit engen Kontakten zu bedürftigen
Menschen. Es gebe eine gut funktionierende Netzwerk-Zusammenarbeit mit Sozialbehörden und sozial ausgerichteten Organisationen, Vereinen und Initiativen. „Wir können auch von vielen gezielten Einzelspenden profitieren,“ betont Baumann und erwähnt als Beispiel eine „Energiespende“ in Höhe von 5.500 €, die neun regionale Zonta-Clubs für die Zielgruppe „Frauen“ zur Verfügung gestellt haben.

„Ältere Menschen dürfen nicht frieren oder vor einer Stromsperre zittern müssen,“ stellt Baumann klar.
Den steigenden Lebensmittelpreisen will SILBERSTREIF gezielt mit Lebensmittelgutscheinen begegnen.
Wer sich als über 60-jährige von den Teuerungen betroffen fühlt, wer finanzielle Sorgen hat, wer einfach mal mit jemand reden oder sich beraten lassen will, ist bei SILBERSTREIF herzlich willkommen. Für konkrete Hilfe und Unterstützung müsse allerdings auch hier die Bedürftigkeit nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden.
Sofern Sozialbehörden staatliche oder kommunale Leistungen anbieten, sind diese zuerst in Anspruch zu nehmen.

„Wer in Not ist, dem helfen wir schnell und unbürokratisch,“ verspricht Christine Baumann, „Entweder Essen oder Heizen“ dürfe nie die Alternative sein.

Kontakte:
SILBERSTREIF – gegen Altersarmut in LD & SÜW e.V.
Landau:
Stiftsplatz 9, 76829 Landau | Telefon: 06341 266 5594
Öffnungszeiten: Di, Mi und Do von 10 – 12 Uhr
Annweiler:
Rathaus der Stadt Annweiler | Hauptstraße 20 | Telefon: 0178 175 1396
Öffnungszeit: Mo von 10 bis 12 Uhr
www.silberstreif-landau.de | info@silberstreif-landau.de

Sie kennen jemand, der alt und bedürftig ist?

Die meisten Kundinnen und Kunden kommen von sich aus zu SILBERSTREIF, weil sie uns kennen und uns brauchen. Bei vielen schaffen unsere Netzwerkpartner, also sozial ausgerichtete Organisationen, Vereine oder Verbände, den ersten Kontakt zu uns.

Es gibt aber noch viel mehr Menschen, denen wir helfen können. Die uns aber noch nicht kennen oder zu zurückhaltend und scheu sind, um zu uns zu kommen. Die „Schamschwelle“ ist nicht zu unterschätzen!

Deshalb eine Bitte: Wenn Sie jemand kennen, der als älterer, bedürftiger Mensch Notwendiges braucht, sprechen Sie mit ihm oder ihr und erzählen Sie von SILBERSTREIF und unseren Unterstützungsangeboten.

Wir würden uns sehr darüber freuen!

SILBERSTREIF-Eröffnung: In Annweiler bekannt werden!

Neben den abgebildeten kommunalen Verantwortungsträgern waren auch mögliche „Netzwerker“ eingeladen und gekommen: die Gemeindeschwester plus Ute Wingerter, von der Diakonie Claudia Scholtz, von der Tafel Hans-Peter Schmitt, von der Kleiderkammer Uschi Weiss und Elke Pflaum, die prot. Gemeindediakonin Annette Bernhard und der Seniorenbeauftragte Günter Magin. Aus der Bürgerschaft war Peter Hornbach dabei.
Christine Baumann stellte nicht nur SILBERSTREIF vor, sondern auch die beiden vor-Ort-Aktiven Edith Kurzmeier und Petra Jung-Schoch.
Bei den Gesprächen ging es um intensivere Kontakte und um Möglichkeiten, wie bedürftige ältere Menschen aus dem Verbandsgemeindebereich den Weg zu SILBERSTREIF und seinen Hilfsangeboten finden.

Bei der Eröffnung dabei (von links): Stadtbürgermeister Benjamin Seyfried, Petra Jung-Schoch, Edith
Kurzmeier, Christine Baumann, Landrat Dietmar Seefeldt und Verbandsbürgermeister Christian
Burkhart

 

SILBERSTREIF hilft jetzt auch in Annweiler

„Wir wollen nicht nur in Landau, sondern auch in SÜW auf kurzen Wegen erreichbar sein,“ erklärt Christine Baumann, die Vorsitzende des Vereins „SILBERSTREIF – gegen Altersarmut in LD & SÜW“. Deshalb bietet SILBERSTREIF ab Montag, den 10. Oktober, seine Hilfen auch vor Ort in Annweiler an.

Die Ansprechpartnerinnen dort sind Edith Kurzmeier und Petra Jung-Schoch. Sie sind montags zwischen 10 und 12 Uhr im Rathaus der Stadt Annweiler und freuen sich über jeden Besuch.

Christine Baumann macht älteren Bedürftigen im Verbandsgemeindebereich Annweiler ausdrücklich Mut, Kontakt mit SILBERSTREIF aufzunehmen und sich helfen zu lassen: „Wir helfen gerne.“ Auch wer von steigenden Energiekosten betroffen ist, kann sich an SILBERSTREIF wenden.

von links: Edith Kurzmeier, Christine Baumann und Petra Jung-Schoch

ZONTA Club Landau-Südpfalz spendet 5.500 Euro an SILBERSTREIF

Der ZONTA Club Landau-Südpfalz veranstaltet seit einigen Jahren gemeinsam mit den anderen acht ZONTA Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar einen gemeinsamen Filmabend im Rahmen des Festivals des Deutschen Films in Ludwigshafen zugunsten von “Altersarmut und Frauen”. Der Erlös dieser Benefizveranstaltung kommt unterschiedlichen Projekten der einzelnen Clubs zugute, die sich mit der zunehmenden Altersarmut von Frauen befassen. Dieses Jahr kann der Zonta Club Landau-Südpfalz die Spende an sein Projekt mit SILBERSTREIF – gegen Altersarmut in LD & SÜW e.V.“ übergeben.
Der ZONTA Club Landau-Südpfalz stellt der Initiative SILBERSTREIF 5.500 Euro zur Verfügung. Mit dem Geld soll Frauen geholfen werden, die in Altersarmut
leben, vor allem soll es dabei helfen, die steigenden Energiekosten dort abzufangen, wo staatliche Hilfe nicht mehr greift. Die Lebenshaltungskosten,
die durch die Erhöhung der Preise für Lebensmittel und Energie explodiert sind, können sich gerade Menschen, die auch schon vor den Krisen am
Existenzminimum lebten, nicht mehr leisten. Es soll zusätzlich ermöglichen, die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen in Altersarmut zu gewährleisten.

Bei der Spendenübergabe (von links Brigitte Sommer und Wera Veith-Joncic von ZONTA, Christine Baumann und Elisabeth Siedentopf von SILBERSTREIF)

Ein jung gebliebener Herxheimer spendet zu seinem runden Geburtstag.

Die die Schlagzeilen beherrschenden Themen, nämlich rasant gestiegene Lebens-haltungskosten und Energiepreise, stellen auch „Silberstreif“ vor besondere Heraus-forderungen. Deshalb freuen wir uns umso mehr über Spenden.
Herr Kurt Rieder aus Herxheim hat in diesem Sommer seinen 70. Geburtstag gefeiert. Er hatte einen besonderen Wunsch. Statt zugedachter Geschenke eine Spende für „SILBERSTREIF – gegen Altersarmut in LD & SÜW“. Es ist einiges zusammengekommen. Die Vertreter des Vereins waren hocherfreut, in diesen Tagen einen vierstelligen Barbetrag entgegennehmen zu dürfen. Weitere Gratulanten hatten auch die von Herrn Rieder vermittelte Möglichkeit gewählt, auf unser Konto einzuzahlen.
„Silberstreif“ bedankt sich herzlich.

von links: Christian Knoll (SILBERSTREIF), Kurt Rieder, Elisabeth Siedentopf (SILBERSTREIF)

 

Ein neuer SWR Bericht über SILBERSTREIF…

Der SWR berichtete an einem Beispiel über die Tätigkeit von SILBERSTREIF.
Der Bericht kann über den folgenden Link in gesamter Länge angeschaut werden:

https://www.swr.de/heimat/pfalz/dreirad-fuer-otto-poh-verein-gegen-altersarmut-hilft-100.html

RHEINPFALZ-Abo gespendet !

Am 23. August hatten wir an dieser Stelle um eine Spende für ein RHEINPFALZ-Jahres-Abo gebeten.

Und es klappte !

Ab 1. September hat die RHEINPFALZ für ein Jahr einen sehr interessierten und glücklichen Leser mehr.
Gespendet hat das Abo eine Frau aus Mörzheim. Sie hatte den RHEINPFALZ-Artikel „200 Euro zum Leben“ vom 23. August gelesen und daraufhin die SILBERSTREIF-Homepage besucht. Dort fand sie die Bitte nach einer RHEINPFALZ-Abo-Spende und reagierte spontan.
Da können wir nur sagen: „Herzlichen Dank, liebe Spenderin!“

Spenderin oder Spender gesucht !

Wenn Sie einem bedürftigen älteren Landauer ein RHEINPFALZ-Jahres-Abo schenken wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf !

Teilhabe bedeutet auch, sich bei Interesse regelmäßig mit einer Tageszeitung zu informieren. Einer unserer bedürftigen Kunden würde gerne die RHEINPFALZ lesen. Die Abo-Kosten sind für ihn zu hoch.

Würden Sie ein Jahres-Abo spenden?

SILBERSTREIF fordert Soziallotsen für Landau!

Zu SILBERSTREIF kam Herr K., hilflos und wusste nicht weiter. Ihm war angedroht worden, er müsse seine Wohnung verlassen und in letzter Konsequenz in einem Obdachlosen-Container unterkommen.

Herr K. hatte jahrzehntlang in einer städtischen Wohnung gewohnt. Als seine Mutter gestorben war, wohnte er mit seinem Bruder weiterhin dort. Als der Bruder einen Heimplatz fand, stoppte dessen Betreuerin die hälftige Mietzahlung ohne Herrn K. zu informieren.

Es liefen Mietschulden auf und es drohte die Kündigung durch das Gebäude-management Landau. Das Sozialamt verwies Herrn K. auf das Jobcenter, das Jobcenter aufs Sozialamt. In dieser für ihn ausweglosen Situation kam Herr K. zu SILBERSTREIF.

Wir konnten Herrn K. mit unseren Netzwerkpartnern und unseren Kontakten helfen: Bis er einen Platz beim Betreuten Wohnen gefunden hat, kann er in seiner Wohnung bleiben. Die Hälfte der Mietschulden übernahm SILBERSTREIF, den Rest zahlt er in kleinen Raten zurück.

Hier und bei ähnlichen Lebenssituationen kann ein kommunaler Soziallotse helfen.

Angebote im sozialen Bereich sind vielfältig und für Betroffene oft schwer zu durchschauen. Es ist nicht immer einfach, auf Anhieb die richtige Stelle zu finden, die helfen kann. Es kommt vor, dass Hilfesuchende reihum einfach weitergereicht werden.

Ein Soziallotse ist erste Anlaufstelle bei allen Fragen zu sozialen Leistungen. Er bietet Rat und Orientierung, er ist Wegweiser, er vermittelt auch erste Kontakte. Ein Soziallotse ist ein Kümmerer.

Landau braucht einen Soziallotsen!